ARBEITSGEMEINSCHAFT PRAKTISCHE ARCHäOLOGIE

von Christa Sallam

Statt im Archäologischen Museum Hamburg Steinartefakte zu analysieren und über Grabbeigaben aus Hügelgräbern zu diskutieren, verlegte die AG Praktische Archäologie ihr monatliches Treffen im September in die Hamburger City. Grabungsleiter Kay-Peter Suchowa informierte die Gruppe vor Ort über die derzeit laufende Ausgrabung „Bei den Mühren“. Hier erfuhr sie viele interessante Details über die Erstbesiedlung der Cremon-Insel im 13. Jahrhundert bis hin zur Zuschüttung des Katharinenfleets nach dem 2. Weltkrieg. Freigelegte hölzerne Wasserleitungen, sogenannte Pipen, Backsteine im Kloster- oder Hamburger Format, Tonscherben aus einer Abfallgrube einer Zuckersiederei, Reste von Fayencen, Tonpfeifen und diverse Glas- und Metallgegenstände gaben spannende Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt der damaligen Bewohner im Mittelalter und der Neuzeit.


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