AMH 2.0

von am 26.04.2019 in AMH 2.0

Kerstin Tolkiehn, Mitarbeiterin Smart Square Projekt

 

Eine Historikerin und „halbe Archäologin“ zeigt Besuchern die digitale Hammaburg

Spätestens seit meinem Praktikum am Archäologischen Museum Hamburg während des Studiums hat mich die Stadtarchäologie  nicht mehr los gelassen. Als freie Mitarbeiterin führe ich schon länger Interessierte über den Domplatz, durch die Altstadt und durch Sonderausstellungen. Seit Anfang des Jahres unterstütze ich nun auch Anais Wiedenhöfer im Verbundprojekt SmartSquare. Die Verbindung von Stadtgeschichte und digitaler Vermittlung macht mir besondere Freude; so lassen sich Hammaburg und „Bischofsturm“ in die neue, smarte Zeit transferieren.

 

Kerstin
Kerstin gibt eine Führung im Bischofsturm

 

Mit dem Handy ins Mittelalter

Als studierte Historikerin beschäftigte ich mich an der Universität Hamburg vorwiegend mit dem Mittelalter, mit einem Schwerpunkt in Religions- und Missionsgeschichte. Mit Hamburg als Missionszentrum Ansgars kenne ich mich also recht gut aus. Das archäologische Fachwissen eignete ich mir im Nebenfach und im Rahmen von Lehrgrabungen, an.
Die Verknüpfung von Funden und Befunden mit den schriftlichen Quellen macht die Geschichte und frühere Lebenswelten für mich erst richtig greifbar. Ich bin froh, das bei meinen Führungen vor Ort über den Domplatz und jetzt auch digital an die Besucher weiter geben zu können und ein wenig Begeisterung für das Fach und das Museum zu wecken. Wenn man es richtig anpackt und ein bisschen Multimedia im Gepäck hat, muss Geschichte nämlich gar nicht trocken und von gestern sein.  Smart Square bietet die Chance, auch jüngere und medienaffine Menschen zu erreichen.

Kerstin
Kerstin Tolkiehn

 

Hammaburg goes digital

Im Projekt arbeite ich vornehmlich an Inhalten für alle digitalen Kanäle, neue smarte Anwendungen und unterstütze das Social-Media-Team mit historischem Backgroundwissen. Im Mittelpunkt steht natürlich der Domplatz, Keimzelle der Stadt, Burg und Standort der ersten Kirche Hamburgs. Diesen Ort in 360°-Bildern, in Animationen, in Wort und Bild erlebbar zu machen, ist wirklich eine spannende Aufgabe. Sie ergänzt sich optimal mit meiner freiberuflichen Tätigkeit als Stadtführerin, aus der ich viele Erfahrungen einbringen kann. Zusätzlich zu den klassischen Domplatzführungen konzipiere ich für das AMH gerade ein neues Führungsformat, das den Gästen alle neuen digitalen Möglichkeiten vor Ort am Domplatz näher bringt und zum selbst Entdecken anregen soll.


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