#EISZEITENHH

von am 14.04.2016 in #EiszeitenHH

Langsam aber sicher nimmt mein Film Formen an: Er hat einen Titel! Ich habe ihn „Schönheit der Eiszeit“ getauft… Darum soll’s ja schließlich gehen 😉 Ich hatte nicht gedacht, dass es SO mühsam ist, so einen Bericht auf die Beine zu stellen, besonders im Anbetracht der Tatsache, dass ich insgesamt nur 2 Wochen dafür habe – denn mein Praktikum hier neigt sich bereits dem Ende zu. Also heißt es noch einmal Gas geben! Als Einleitung für meinen Film wollte ich gerne Aufnahmen von einer Venus-Statue machen. Und ja, ich rede von einer richtigen „Feindlichen Klarchologen-Statue“, eine mit Locken und Faltenwürfen! Ich konnte einfach nicht anders! Dafür verabredete ich mich mit Herrn Professor Dr Faust von der Uni Hamburg, welcher mir netterweise Einlass in deren Gipsabgusssammlung gewährte, in welcher, als eine von vielen Gottheiten, eine Venus-Statue steht – Ich fühlte mich sofort wohl zwischen all den bekannten Gesichtern! Also machten Aphrodite (bzw. Venus) und ich unsere Aufnahmen und ich hatte endlich mein gesamtes Filmmaterial beisammen, mit dem es nun ans Nachbearbeiten und Schneiden gehen konnte – was nochmal ungefähr doppelt so lange dauert, wenn man davon im Prinzip überhaupt gar keine Ahnung hat.

EisZeiten

Den erwähnten Bleistift brauchte ich diesbezüglich übrigens zum Zeichnen – Klingt zu banal? Dann versuch mal, dein Wunschbild, was du unbedingt für deinen Film haben möchtest, einfach aus dem Internet runterzuladen – inklusive der Berechtigung, es auch zu benutzen. Um mir E-Mail-Verkehr quer über den Planeten zu irgendwelchen Künstlern mit besagten Bildrechten zu ersparen, hab ich mich also kurzerhand selbst zum Künstler ernannt und mir mein Wunschbild selber gemalt – kann ja nicht so schwer sein 😉

EisZeiten

Dieser „Do-it-yourself-Schritt“ beruht übrigens auf Erfahrung: Für unsere Eiszeitenausstellung habe ich schon so manche Listen mit Bildern und Videos erstellt, in denen dann die Fotografen und Künstler aufgelistet waren, um hinterher eine E-Mail im höflichsten Ton –auf Deutsch und auf Englisch– zu verfassen, in der man um eine Ausstellungserlaubnis fragt. Und da das Geld für so eine Ausstellung enorm knapp ist, möchten wir übermäßige Kosten natürlich sparen, wo es geht.

Und ja, ich erstelle hier während meines Praktikums tatsächlich sehr viele Listen – darin bin ich mittlerweile richtig gut! Wollen wir hoffen, dass meine äußerst gut versteckten „Filmproduktions-Skills“ sich auch schnellstmöglich noch bemerkbar machen, damit ich –abschließend zu meinem Praktikum- einen sehenswerten Bericht über die „Schönheit der Eiszeit“ auf die Beine gestellt bekomme – denn die habe ich hier mittlerweile kennengelernt.

 

Lena, Praktikantin, feindliche Klarchologin


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