AMH 2.0

von am 16.11.2017 in AMH 2.0

Knapp einen Monat lang hattet Ihr Zeit, bei unserer Blogparade #Kultblick mitzumachen und wir sind beeindruckt, begeistert und gerührt von den nun 83 Beiträgen, die uns erreicht haben. Und so beginnen wir doch mal mit einem „DANKE!“. Vielen lieben Dank, wir freuen uns wirklich sehr über die vielen Posts.

Verloren und wiedergefunden – Dein Kulturblick fasziniert!
Wir hatten uns bereits im Rahmen des Instagram-Contests #lostandfoundcontest mit dem Thema „verloren und wiedergefunden“ auseinandergesetzt. Zusammen mit Anika Meier von This Ain’t Art School riefen wir auf, Dinge festzuhalten, die man zufällig (wieder-)entdeckt hatte oder die jemand fremdes vielleicht vermisste … Mit #Kultblick sollte nun in anderer Form daran angeschlossen werden. Zusammen mit Tanja Praske haben wir Euch viele Fragen gestellt, auf deren Antworten wir sehr gespannt waren:

  • ▪ Gibt es Dinge oder Erinnerungen, die beim Kulturgenuss wieder ins Gedächtnis gerufen werden?
  • ▪ Was für Gefühle weckt ein Museum, Theater oder was auch immer Du unter Kultur verstehst?
  • ▪ Wir wollen immer dazulernen und deswegen fragten wir, wo es Lücken gibt. Was können Kulturinstitutionen tun, um besser zu werden?

Die facettenreichen Antworten überraschten uns allesamt. Von ganz persönlichen Beiträgen und Geschichten bis zu Perspektiven aus anderen Kultureinrichtungen. Ihr habt über Schwellenängste und Zugangshürden gesprochen – von dem Blick des „Kleinen“ auf Kultur und wie wichtig dieser sein sollte. Natürlich schrieben Teilnehmer auch über das digitale Angebot, Potenziale und neue Vermittlungsansätze, vor allem aber über den ganz persönlichen Blick und wie dieser sich mit der Zeit verändert, wenn zum Beispiel die Leidenschaft zum Beruf wird oder die Kinder- zu Erwachsenenaugen werden.

Wenn man zu einer Blogparade aufruft, dann immer mit der Hoffnung, dass vielseitige und spannende Beiträge zusammenkommen, aber nun wurden nicht nur eine Fülle an Themen aufgeworfen, sondern auch zehn Beiträge von tollen Kultureinrichtungen eingereicht.

Immer wenn wir dachten: „Super, das sind ja jetzt schon einige!“, kamen neue Beiträge dazu und kurz vor Ende erneut ein riesen Schub (allein 30 Beiträge am letzten Wochenende!). Das hat uns umgehauen, berührt und begeistert. Wir kamen zwischenzeitlich gar nicht mehr hinterher, allen zu antworten!

Die Gewinner sind …
ALLE und die Kultur! Ein kleines Schmankerl überlegten wir uns vorher für die TeilnehmerInnen: Sie konnten via Losverfahren Preise gewinnen. Wir danken allen Teilnehmern der Blogparade #KultBlick für ihre grandiosen Beiträge! Hier nun das Ergebnis unserer Auslosung:

Preise:
Jeweils 2 Freikarten an:
-> Stephanie Buchholz: „Die Stadt unter der Stadt“
-> Indira Kaffer-Schmickler: „Blogparade „#Kultblick“ vom Archäologischen Museum Hamburg“
-> Katrin Krumpholz: „Von Kunst zur Natur: mein beruflicher KultBlick (Blogparade)“ / „Von Kunst zur Natur: mein privater KultBlick (Blogparade)“
Die Publikation „Mythos Hammaburg“ geht an: Marcus Coesfeld vom Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen e.V.: „#Kultblick in den Spiegel“
Die Publikation „Die Harburger Schloßstraße“ geht an: Christine Bayer: „Kulturblick- ein Versuch“

Wir gratulieren!

 

Hier nun alle 83 #Kultblick Blogbeiträge in der Übersicht:

1. Fressnet.de, Klaus-Peter Baumgardt
„Leitkultur 2.0, #Kultblick: Heiße Butter im Auge?“
Der erste Beitrag kommt von Klaus-Peter Baumgardt mit Leitbild, Sprache und Butter – Augenzwinkern inklusive. „Wir sehen, bei Ausgrabungen geht es schon mal kunterbunt zu. Wieder Tucholsky, wieder unbedingt zu zitieren: “Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft – das ist eine Weltanschauung.”“

2. Kulturtussi, Anke von Heyl
„Kultur ist mein Geschäft.“
Kultur ist das Geschäft von Kulturtussi Anke von Heyl. Sie schmerzt es, wenn Kultur nicht ernst genommen wird. „Mich schmerzt es, wenn es an den Schulen mehr um Mathe und Naturwissenschaften gehen soll und Kultur nicht zur berühmten Daseinsfürsorge zählt. Was zur Folge hat, dass sich Kultur immer hinten anstellen muss.“

3. Mikelbower, Michael Bauer
„Blickkultur“
Michael Bauer wäre ohne Social-Media-Aktionen nie im Leben in die jeweiligen Kultureinrichtungen gegangen. Er wünscht sich übrigens einen Wettbewerb, welcher einen Ersatz für das Wort „Kultureinrichtung“ finden soll.

4. KULTUR – MUSEUM – TALK, Tanja Praske
„Wie blicke ich auf Kultur?“
Tanja Praske begleitet unsere Blogparade und gibt uns ebenfalls ihren sehr persönlichen und facettenreichen Kulturblick.

5. Geschichten und Meer, Trippmadam
„Onkel Juan geht nicht ins Museum“
Trippmadam schlägt nachdenkliche Töne an. Denkstoff für Museen: „Aber was, wenn die Armen gar nicht wissen, wo sie hingehen könnten? Was, wenn sie sich gar nicht in die imposanten Gebäude hineinwagen“.

6. Axel Kopp, Axel Kopp
„Kann Kultur die Stadt retten? #Kultblick“
Axel Kopp fordert die Kulturbehörden und Kultureinrichtungen auf, in neue Richtungen zu denken: „Ich denke daher, dass die städtische Kulturförderung in vielen Fällen eine völlig neue Ausrichtung braucht: Zukünftig sollte meines Erachtens verstärkt Kultur gefördert werden, die im öffentlichen Raum stattfindet und damit dort, wo die Leute sich aufhalten und ja, wo sie auch einkaufen gehen können.“

7. Armin König Blog, Armin König
„Das Glück des Augenblicks – Ich bin ja kein Opferlamm – Wie blicke ich auf Kultur? Part 1 BlogParade #KultBlick“
„Kultur ist mein Lebenselixir, mein Aufputschmittel, mein Frohmacher, mein Hallowach.“
Ein Bürgermeister formuliert in großer Wortgewalt! Ein feinsinniger Post.

8. & 9. Kultourbunt, Katrin Krumpholz
„Von Kunst zur Natur: mein beruflicher KultBlick (Blogparade)“
„Von Kunst zur Natur: mein privater KultBlick (Blogparade)“
Gleich zwei Kultblicke kommen von Katrin Krumpholz! Ein ganz privater sowie der berufliche, touristische Blick.

10. Aus meinem Kochtopf, Peter G. Spandl
„Mein Kulturblick als Endverbraucher“
Peter G. Spandl nimmt die Position des Endverbrauchers ein und berichtet: „Kultur spielt – egal ob Malerei, Bildhauerei, Musik, Architektur, usw. – dank meines Vaters schon immer eine Rolle in meinem Leben. Sie war nie verschwunden, nur die Aufmerksamkeit die ihr zuteil wird, unterliegt Schwankungen.“

11. MusErMeKu, Angelika Schoder
„Revolutionärer Kulturblick: Der mystische Philosoph Jacob Böhme
Angelika Schoder befasst sich mit der Ausstellung „Alles in Allem“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und somit dem Leben und Wirken des mystischen Philosophen Jacob Böhme: „Die Ausstellungsgestaltung ist an den Entwurf von Jacob Böhmes „Philosophischer Kugel“ angelehnt. Das Konzept dahinter ist ein „begehbares Gedankengebäude“, das die zentralen Begriffe von Böhmes Schriften aufgreift: Natur, Finsternis, Schöpfung, Kosmos, Wiedergeburt, Licht und Freiheit.“

12. Kunst ist für die Menschen, Sabine Pint
„#Kultblick“
Ein ganz persönlicher Post: „Dass man sich frei begegnen, interdisziplinär austauschen und sich starren Denkmustern entziehen möge, wünsche ich mir als Entwicklung für alle Kulturinstitutionen der Zukunft.“

13. leggiero flautato, Susanne Schneider‏
#KultBlick – Wie blicke ich auf Kultur?“
Susanne Schneider wehrt sich gegen die Monotonie und eine unreflektierte Sicht auf Kultur und möchte tiefer eindringen: „(…) Kultur steht vor jeder Haustür, man muss nur Augen und Ohren öffnen und Zusammenhänge herstellen. Das kostet oft kein Geld, nur ein wenig Mühe. Aber wieviel ist da doch zu entdecken! Und wieviel können wir aus dem Damals für Heute lernen…“

14. ArchæoZeit – Wir haben Zeit für Archäologie, Jutta Zerres
„Lucius Poblicius und die große Kirche gegenüber von McDonald’s – Ein Beitrag zur Blogparade: „Mein Kulturblick!“ #KultBlick“
Jutta Zerres zeigt ihre Entdeckungsreise in die Kultur und speziell in die Archäologie, die sie vermutlich für den Rest ihres Lebens nicht mehr verlassen wird. „Dabei spielen mein Vater, die Stadt Köln mit ihrer berühmten „großen Kirche gegenüber von Mc Donald’s“ und das Römisch-Germanische Museum eine zentrale Rolle. In diesem Beitrag geht es um den gerade entdeckten Blick auf Kultur und um das, was das Erwachsen werden und Professionalisierung der Perspektive verändert hat.“

15. ART[in]CRISIS, Maria Männig
„Diorama forever“
Zwei spannende Ausstellungen in Frankfurt mit spezifischen Kulturblicken werden vorgestellt: „In kulturhistorischer Perspektive nähert sich die Schirn Kunsthalle dem Thema des Diorama an. Der Frankfurter Kunstverein präsentiert Experimente mit Virtual Reality und fragt nach deren Wirkung auf Wahrnehmungsweisen. Beide, gleichermaßen mutige, Ausstellungen können im Kontext zueinander gelesen werden; so ist das Diorama nicht zuletzt ein historischer Vorläufer heutiger VR-Technologien.“

16. Susammelsurium, Susanne Dirkwinkel
„„La Traviata“ in der Staatsoper Hamburg“
Susanne Dirkwinkel wirft ihren Blick auf den InstaWalk in der Staatsoper Hamburg und stellt sich die Frage, wie wir mehr „junge“ Menschen in die Oper bekommen: „Daß wir den Schnitt gestern Abend gesenkt haben, war leider nicht zu leugnen. Ebensowenig, daß es unter anderem dieser Umstand war, der mich selbst so lange mit der Staatsoper und symphonischen Konzerten hat hadern lassen. Was man dagegen tun kann? Sich öffnen, zum Beispiel mit Instagram & Co., und damit – wie geschehen! – neue Augen ins Haus locken.“

17. Heinrich graut’s, Heinrich Rudolf Bruns
„Hören heißt „Sehen mit den Ohren““
Etwas auf die Ohren gefällig? Heinrich Rudolf Bruns stellt seine Lieblingssendungen im Radio vor: „Für mich ist Hören auch oft ein Sehen mit den Augen. Manchmal laufen da Filme vor dem inneren Auge ab, kommen Bilder ins Gedächtnis. Eine Archäologie des Hörens, gewissermaßen.“

18. Dr. Barbara Volkwein
„#KultBlick von einer, die jahrelang Kultur gestaltet“
Mit Barbara Volkwein begeben wir uns in Kay Voges Inszenierung von Wagners Oper „Tannhäuser“ an der Oper Dortmund und die Präsenz der Kultur im digitalen Raum: „Summa summarum ist für mich die Welt der Kultur durch tollen Content in den sozialen Netzwerken um ein Vielfaches größer geworden. Es hat mich gereizt, wieder stärker im allgemeinen Kulturleben einzusteigen und das Angebot ist einfach überwältigend und schön.“

19. katja-marek.de, Katja Marek
Die Krux mit der Kultur“
Kindheitserlebnisse prägen den Umgang mit Kunst und Kultur: Eine Berufung und eine Last. „Da werden Fragen gestellt, ob ein Eintrittsgeld in Höhe einer Kinokarte gerechtfertigt sein kann, ob denn ein Museum so viel bietet wie ein Kinobesuch. In diesen Momenten, in denen wir beginnen solche Fragen zu stellen, wird Kultur zur Last. Nicht nur zur Last für jeden der im Rahmen dessen versuchen muss seinem Broterwerb nachzugehen, sondern zur Last für uns als Gesellschaft. Eine traurige Entwicklung, in der Kultur zu Last wird.“

20. Die Kulturflüsterin, Lena Kettner
Perspektivenwandel I Blogparade #KultBlick“
Lena Kettner verführt zum Theater und Film! Die Kulturflüsterin zeigt uns ihre Kulturglücksgefühle und mehr – Stoff zum Nachdenken! „Es ist heute schwierig für mich geworden, zeitgenössische Theaterschaffende, bildende Künstler oder Filmemacher zu finden, die mich mit ihrer Kunst wirklich berühren und mir neue Denkanstöße liefern. Vieles ist mir zu sehr im Mainstream- und Spektakelhaften verhaftet, zu Möchtegern-progressiv und zu wenig provokant.“

21. Zwetschgenmann, Lutz Prauser
„Blogparade ‚Kulturblick‘: Der homo academicus musealis
Lutz Prauser lässt uns an seiner Gedankenwelt teilhaben, vor allem dann, wenn er den homo academicus musealis auseinandernimmt: „Sie fühlen sich berufen und sachverständig genug, zu allem und jedem ihre Expertise abzugeben. Sie schwängern die Luft dermaßen mit Bildung, dass man zwangsläufig zum Lauscher und ebenso zwangsläufig zum Nacherzähler dieser Begegnungen wird.“

22. elbmargarita. Dresdens Onlinemagazin für Kultur, Nicole Czerwinka
„Lasst uns Kulturjäger sein, mit offenen Augen!“
„Kultur provoziert Zustimmung und Ablehnung in gleichem Maße. Sie ist wie ein Motor, der Diskurse anregt, oft indirekt, indem man über Erlebtes nachdenkt oder sich mit anderen darüber austauscht. Voraussetzung für das Gelingen ist jedoch immer der offene Blick auf die Dinge. Kultur kann uns lehren, wie das geht. Sie ist daher unverzichtbar für die Gesellschaft, wir brauchen sie wie die Luft zum Atmen. Nicht nur in Dresden!“

23. KulturNatur, Nadine
„Schaukeln vorm Berg“
Nadine nimmt uns mit in die Alpen und auf die Hutschn: „Für einen Moment ganz frei zu sein. Sorglos. Bereit zum Sprung – in dem Moment, wo die Schaukel am höchsten und am weitesten nach vorne schwingt.“

24. Redaktion42’s Weblog, Matthias J. Lange
„Computerspiele als Kulturgut #KultBlick“
Computerspiele anno dazumal, gezeigt im Computerspielemuseum Berlin: „Die Ausstellung im Computerspielemuseum ist interaktiv gestaltet – vom ersten Röhrenungetüm bis zur jüngsten Hightech-Konsole.“

25. Sebastian Karnatz
„Medien im Museum? Hauptsache, unter sich bleiben“
Sebastian Karnatz widerspricht der Verteufelung der Sozialen Medien im Museum durch Vertreter des Feuilletons: „Wer das Museum vor neuen Wegen im Marketing und in der Vermittlung abschotten will, der schottet es zugleich vor neuen Besucherschichten ab. Und das kann eigentlich niemand ernsthaft wollen.“

26. Genuss Touren, Daniela Köster
„Ein anderer Blick auf Afrika – Great Zimbabwe Ruins
Daniela Köster führt uns mit Genuss Touren nach Afrika – wie funktioniert dort Kulturaneignung? „Die Geschichte der Great Zimbabwe Ruins ist nicht nur eine Geschichte von Macht und Reichtum, sie ist auch ein spannendes, oder sagen wir in weiten Teilen beschämendes, Lehrstück der Kulturaneignung. Jede Interessengruppe beanspruchte die Ruinen für ihre ganz eigene Agenda.“

27. Zeilenabstand, Damian Kaufmann
Kultur ist bunt – vom Kunsthistoriker zum Webdesigner
Leidenschaften können schon angeboren sein, müssen also nicht erst über Museumsbesuche trainiert werden: „Ich habe aber bis heute nicht ergründen können, welches der auslösende Faktor für meine Begeisterung für historische Bauten gewesen ist. Weder mein Elternhaus noch die Schule haben dahingehend eingewirkt. Ich wage daher die mehr oder weniger steile These, dass Kinder auch aus sich heraus und unabhängig durch die Prägung durch das Elternhaus Leidenschaften entwickeln können.“

28. MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stephanie Buchholz
„Die Stadt unter der Stadt“
In Zukunft wird das Museum im Quartier (MiQua) einen umfangreichen Kultblick liefern: „Auch wir, das Team des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, arbeiten daran Verborgenes sichtbar zu machen. Das Museum, das hier entsteht, zeigt die ausgegrabenen archäologischen Überreste eines besonderen Ortes: Neben dem antiken Köln mit dem römischen Statthalterpalast (Praetorium) wird zukünftig auch das mittelalterliche Köln in den Kulturblick genommen.“

29. Aktuell-Kulturell, Charlotte Horsch & Anja Gebauer
„Mein Kulturblick: Was ist eigentlich Kultur?“
„Kultur ist kein Statussymbol, nichts Hochgestochenes, sondern fester Teil unseres Alltags, den wir teils bewusst, teils unbewusst erleben. Und ich bin gespannt darauf, Kultur weiter zu entdecken, zu erforschen und zu erleben. Ganz ohne Zwang.“

30. bis 33. Normalverteilt, Lakritze
„Kleine Liebeserklärung an Museen 1/4″
Museumsgeschichtchen 2/4″
„Kultur mit Kindern 3/4“
„Museumsmeckerei 4/4“
Lakritze schlägt gleich mit 4 Blogbeiträgen zu! Großartig!

34. Autorenexpress, Nessa Altura
„Eine neue Blogparade im Oktober: KultBlick“
„Ich meine, Kultur muss inspirieren, anregen, etwas auslösen – Nur wenn dies geschieht, fühle ich mich bereichert. Wenn ein Gedanke oder ein Ideenkeim aus dem Betrachteten überspringt, hat die Museumskunst oder die Ausstellungsmacherin ihr Ziel wirklich erreicht. Neue Gedankenwege müssen entstehen, erkannt und gegangen werden. Und am Ende dieses Weges sollte etwas Neues stehen.“

35. Weltenkundler, Antje Zimmermann
„Wo die grüne Fee regiert – die Absinth-Route!“
Dieser Kultblick entführt uns in die Welt des Absinths in Frankreich – eine sehr schöne Genussreise: „Die grüne Fee geht wieder um. Nachdem sie Jahrzehnte ein Leben im Verborgenen führen musste, wird ihr Kult heute wieder öffentlich zelebriert. In den Metropolen dieser Welt, vor allem aber im französisch-schweizerischen Grenzgebiet. Denn hier ist die Heimat der grünen Fee, die sinnbildlich für das berüchtigste Getränk der Welt steht: den Absinth.“

36. Schlecktüre, Barbara Luetgebrune
„Mein Kulturblick: Am liebsten neben der Kommode“
Barbara Luetgebrune zeigt, was für sie an Kultur wichtig ist: „Bis heute ist das für mich ein zentrales Kriterium bei der Definition von Kultur: Kultur erzählt gute Geschichten; Geschichten, die mich packen, die mich unterhalten, mich berühren und die mir Stoff zum Denken geben über den Moment des Erlebens hinaus. Und natürlich weiß ich heute, dass es für das Erzählen weitaus mehr Instrumente gibt als Worte.“

37. Museumscast, Katja Eidam
„„Nein, Doch, Ooooh!“ [Blogparade]“
Katja Eidam nimmt uns mit ihrem Podcast in ihr Museum – Residenzschloss Altenburg – Schloss- und Spielkartenmuseum – aus Kindheitstagen und verbindet dabei grandios Erinnerungen.

38. Deutsches Uhrenmuseum Blog, Robert Werner
„(M)ein Blick auf die Kultur“
Robert Werner vom Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen schildert seinen Umgang mit den Besuchern und ihren Reaktionen auf die Objekte: „Viele Reaktionen unserer älteren Besucher sind ungemein positiv: Wiedererkennen, Bewunderung, Freude oder häufig die Bemerkung „Ist das schön!“. Dagegen tun sich die Besucher im Alter zwischen 12 und 20 Jahren mit solcher Begeisterung schon schwerer.“

39. Traumspruch
„Kultur AMH“
Traumspruch begibt sich zu den Ursprüngen von Kultur – kurz, knapp und präzise: „Kultur ist unser Fühlen, unser Tun, unser Denken ist Gestalten, … also bemerken, betrachten, verändern, darstellen, erfassen, verfassen, begreifen, bezeichne , formen, hervorheben, einbeziehen, das alles ist Kultur.
Ob diese Form des menschlichen Miteinanders nun Kultur,… Kult oder gar UN-Kultur sei, sei dahingestellt und liegt in der Relation des Betrachters.“

40. Bambooblog Hamburg, Ulrike Hecker
Mein Kulturblick: Verbotene Souvenirs“
Ulrike Hecker spricht verbotene Souvenirs an: „Respekt vor der Natur oder vor der Kultur des bereisten Landes ist mir sehr wichtig geworden. Deshalb gibt es das für mich nicht mehr, dass ich mir “verbotene Souvenirs” zulege. Ich halte mich an die kleinen Andenken, ein Schmuckstück, ein Figürchen, ein Trachtenpüppchen.“

41. Nachbars Garten, Petra Ristow
„Hoch die Tassen“
Tassen über alles. Wer hat sie nicht im Schrank stehen? Tassen mit besonderen Erinnerungen – dieses Mal also keine verbotenen Souvenirs: „Aber als ich so aus meiner Kaffeetasse einen Schluck nahm und sie neben den PC stellte, fiel mir auf, wie sehr doch unsere Kultur mit unserem Geschirr noch immer verbunden ist. Geschirr unterliegt Mode und Zeitempfinden. Und jeder Historiker kann anhand der Form und Größe der Schwerter im Logo Meißner Porzellan in Zeit und Kultur einordnen.“

42. Hehocra, Doreen Trittel
„Künstlerin: Wie betrachte ich Kunst? | #KultBlick“
Der Kulturblick aus Sicht einer Künstlerin mit Wünschen an Museen, beispielsweise: „Vielleicht könnte die Website eines Museums nicht nur den üblichen Text zur Ausstellung veröffentlichen, sondern auch weitere Informationen, Links, Tipps für Bücher und andere Veröffentlichungen zusammenstellen.“

43. KultKatze
„Heimatblind“
Die KultKatze mag nimmer mehr heimatblind sein! „Wenn mir jemand eine Frage über Göteborg stellt, dann sprudel ich los wie ein Wasserfall. Ist das mein Ernst? Ich vermag mehr über einmal besuchte Städte zu sagen, als über den Ort an dem ich lebe? Da wurde mir klar: ich bin wohl HEIMATBLIND.“

44. Museumsbesuch, Indira Kaffer-Schmickler
„Blogparade „#Kultblick“ vom Archäologischen Museum Hamburg“
Indira Kaffer-Schmickler definiert nicht nur Kultur, sondern beschreibt, was digital gut ist und was noch fehlt bei Museen: „Um es kurz und knapp zu sagen, fehlt mir bei den meisten Kultureinrichtungen ihre spezifische (digitale) Strategie. Diese Strategie sollte ein allumfassendes Konzept bieten, dass alle Abteilungen im Haus intern mitnimmt und beteiligt.“

45. Geschichte & Geschichte, Blog des Museums Burg Posterstein, Marlene Hofmann
„Kinder, Kinder, #Kinderburg: Unser Blick auf Kultur im Jahr 2017“
Marlene Hofmann nimmt den Kinderblick ins Visier, sprichwörtlich und real! Denn Kinder gestalteten die aktuelle Kinderausstellung des Museum Burg Posterstein: „Das positive Feedback hat uns darin bestärkt, die gesamte „Kinderburg“-Ausstellung an den Kinderfragen auszurichten. Auf diese Art beantwortet die Ausstellung Fragen, die Kinder interessieren und nicht nur solche, von denen wir Erwachsene denken, dass sie Kinder interessieren könnten. So haben wir versucht, unseren gewohnten Blickwinkel zu wechseln und durch die „Kinderbrille“ zu sehen.“

46. Aus meinem Kochtopf, Peter G. Spandl
„Mit Wilhelmine von Bayreuth im Schlosspark Eremitage“
Peter G. Spandl blickt jenseits seines Topfes nach Bayreuth und erzählt wunderbare, teils schlagende Anekdoten von Wilhelmine: „Geschrieben wird nichts über Barock und Rokoko, Malerei und Gartenkunst, sondern nur ein kleines bisschen darüber, welchen Hintergrund Wilhelmine von Bayreuth hatte. Das ist interessanter als man vielleicht erwartet hätte und womöglich wissen viele Bayreuther, die „ihre“ Wilhelmine verehren, nichts davon. Für mich auf jeden Fall echte Heimatkultur!“

47. Thomas Gerlach kocht., Thomas Gerlach
„Gutes Essen und Kultur“
Thomas Gerlach flaniert mit der Esskultur – historisch und ganz aktuell in der Gegenwart: „In einer Welt, in der diese elementaren Bedürfnisse nicht (oder jedenfalls nicht immer) erfüllt sind, kann es keine Kultur geben. Jemand, der seit Tagen nichts gegessen hat, geht nicht in ein Museum und genießt auch keine Wagner-Oper. Er sucht sich stattdessen was zu essen.“

48. Der smac Blog, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Freya Zschockelt
„Wenn der Neandertaler auf die Couch darf, oder: Kultur-Schielen im smac“
Freya Zschockelt gibt uns ihren ganz privaten, wie auch beruflichen Kultblick: „Dieser berufliche Blick ist dabei immer auch ein privater Blick auf meine Museumskultur, weil ich einfach gern im smac bin. Während einer Führung vermittle ich Informationen, versuche zu begeistern und repräsentiere das Haus. Der private Blick lässt mich auch nach drei Jahren und vielen Führungen noch immer wieder als Besucherin das Haus betreten, denn der private Blick auf Kultur ist eben doch ein wenig anders als der berufliche.“

49. Pyrolirium, Susanne Peyronnet
„Nicht E und nicht U: Der neue Kulturblick (#kultblick) im Feuilleton“
Journalistin Susanne Peyronnet wirf einen Blick in die Entwicklung des Feuilletons: „Mittlerweile wird der Kulturbegriff im Feuilleton deutlich weiter gefasst, als noch vor einigen Jahren, was den Seiten mehr Interesse beschert. Der bissige Spruch von der „toten Musik für halb tote Zuhörer“ ließ sich prima aufs Feuilleton übertragen: tote Kultur für halb tote Leser. Oder anders ausgedrückt: Nichts wurde so wenig gelesen wie die Feuilleton-Seiten.“

50. Textile Geschichten, Susanne Schnatmeyer
„Was sich eine Bloggerin von Museen wünscht“
„Ich beantworte die Frage nun aus Bloggersicht und bringe mal vor, was ich immer schon erzählen wollte. Ich hatte nur bisher keine Kulturinstitution, die zuhörte. Für meine Leserschaft ist das evtl. nicht so spannend, aber, wer weiß, vielleicht interessiert ja auch ein Blick hinter die Kulissen. Nachfolgend also meine Gedanken und Wünsche an Museen, Bibliotheken, Archive.“

51. Tabea Mernberger, Kunsthalle Karlsruhe
„Mein Kulturblick als digitaler Museumsmensch“
Tabea Mernberger von der Staatliche Kunsthalle Karlsruhe verrät uns ihren Kulturblick als digitaler Museumsmensch. Wie ergeht es ihr als Mittlerin zwischen Museum und Besucher? Welche Wege führen zur Kunst und Kultur?

52. Museumsblog, Sarah K. Weber, Museum in der Kaiserpfalz
„Unsere (Fr)Esskultur?“
Das Museum in der Kaiserpfalz entführt uns zur Esskultur ins Mittelalter: „Die Beschäftigung mit dem Thema Essen (im Mittelalter) hat mir seine verkannte Omnipräsenz in unser aller Alltag (wieder) bewusst gemacht und mir gezeigt, dass es jenseits aller kalorischen Fragen und dem medial forcierten Diätwahn auch noch den ureigenen kulturellen Aspekt gibt: Was bedeutet der Akt des Essens für uns Menschen?“

53. Hümmer Kommunikation, Anja Schmidbauer
„mein #KultBlick – mittendrin statt nur dabei“
Praktikantin Anja Schmidbauer berichtet u.a. von ihrer Öffentlichkeitsarbeit im Museum: „Wie es nun mal so ist, müssen auch Kunst- und KulturwissenschaftlerInnen mit der Zeit gehen und ihr Arbeitspensum auf die digitale Medienwelt ausweiten.“

54. Anna Antonia, Christine Bayer
„Kulturblick- ein Versuch“
Kunst ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit: „Zum richtigen Highlight, Glanzpunkt meines Lebens wird ein Konzerterlebnis dann wenn ich selber auf der Bühne stehe, und sei es in einem Dorf-Chor.“

55. Marta Blog, Daniela Sistermanns, Marta Herford – Museum für Kunst, Design und Architektur
„Der #KultBlick aus der Öffentlichkeitsarbeit. Der veränderte Blick auf Kultureinrichtungen“
Ein Praxisbericht aus der Museumswelt. Daniela Sistermanns berichtet von ihrer Öffentlichkeitsarbeit für das Marta Herford: „Mehr denn je sind Museen und Kultureinrichtungen gefordert aus der starken Konkurrenz mit anderen „Freizeiteinrichtungen“ den Blick potenzieller BesucherInnen pointierter zu lenken.“

56. Hafen Podcast, Michael Merkel, Christoph Haffner
„HR019 HashTag KultBlick“
Podcast mit Michael Merkel vom Archäologischen Museum Hamburg für Kulturhafen – hier werden einige Posts der Teilnehmer der Blogparade besprochen sowie die ganz persönliche Sicht des Sammlungsleiters präsentiert.

57. Die Kulturreferentin, Nadine Ernst
„Theater, Theater – Eine Kindheitserinnerung (Blogparade #KultBlick)“
Theater und Kulturgenuss – wie war das in der Kindheit, wie ist es im Jetzt und warum gehen so wenige ins Theater? „Generell musste ich feststellen, wie schwer es ist, besonders die jungen Menschen unserer Zeit für das Theater zu begeistern.“

58. Luca Jacobs
„Köln oder Bremen – Hauptsache digitale Kultur | #KultBlick“
Luca Jacobs lenkte sich über seinen Kulturblick von der wissenschaftlichen Hausarbeit ab. Kultur muss laut ihm digital sein, nicht ausschließlich, ist aber Antrieb für den realen Museumsbesuch: „Im 21. Jahrhundert findet Kultur im Digitalen statt. Auf diesem Weg erfahre ich Kultur, sehe und bewerte sie und komme schlussendlich nicht von ihr los.“

59. Marta Blog, Friederike Fast, Marta Herford – Museum für Kunst, Design und Architektur
„Die Freiheit der Kunst. Der #KultBlick aus Sicht einer Ausstellungsmacherin“
Dieser Kultblick kommt erneut aus dem Marta Herford: „Wie schauen KuratorInnen auf Kultur, gibt es einen erlernbaren #KultBlick?“ Friederike Fast berichtet als Kuratorin von ihrer Arbeit.

60. #DieNaturDerDinge, Kordula Attermeyer
„#KunstIstKeinGedöns / #KultBlick“
Was für ein treffender Titel: Kunst ist kein Gedöns – Kordula spricht sich für diverse Zugänge und gegen das Gießkannenprinzip aus, um die Massen ins Museum zu locken: „Muss ich unbedingt auch andere z. B.jüngere Zielgruppen erreichen wollen? Was ist da wirklich möglich? Oder komme ich hier besser anders in Kontakt? Wo schade ich mir, wenn ich alle gleich ansprechen will? Muss Diversität noch stärker in einer zielgruppenorientierten Angebotsvielfalt abgebildet werden?“

61. Bent Jensen
„Comics, Archäologie und eidetische Wissensvermittlung #Kultblick“
Der Einsatz von Comics in der Vermittlungsarbeit: „Ich finde es wichtig, dass Kultureinrichtungen ihre Wissensvermittlung eidetisch und für jeden Besucher verständlich konzipieren. Mit hochtrabenden Worten, die nur die Hälfte der Besucher versteht und in erster Linie den Texter selber feiern („eidetisch“ zum Beispiel), ist niemandem geholfen. Sicher sind Begleittexte unerlässlich, aber die vielzitierte Behauptung, Bilder erzählten mehr als tausend Worte, ist nicht ganz falsch.“

62. H:Artland e.V., Susanne Heck
„#Kultblick Kommunikation“
Allein die Überschriften machen schon neugierig, oder?
– Kunst ist Kommunikation
– Kunst überwindet Grenzen
– Kunst ist zeitlos
– Kunst und Kultur als Teil des Menschseins
– Digitalisierung hilft bei der Bewahrung des Kulturellen Erbes
– Digitalisierung ermöglicht Teilhabe am kulturellen Erbe

63. Duo Leggieramente, Susanne Schneider & Susanne Krumpfer
„Der Bach im Dorf“
Eine herrliche Metapher, um Musik und Kultur einzuflüstern – das Murmeln des (Dorf-)Baches! „Wir sollten alle mal zum Bach in unserem Dorf gehen, ihm lauschen und uns fragen, was an seinem Ufer wohl alles schon geschehen ist, welche Musik er hörte, welche Leute dort früher ihre Wäsche wuschen, ihr Handwerk ausübten, worüber sie sich unterhielten, was sie zu ihrer Zeit beschäftigte…“

64. Hildegard Mihm
„Arten Kultur zu erfahren: (außer)alltäglich & ästhetisch“
„Folgende Facetten sind für mich hier von Belang: das Verständnis von Kultur im Bezug auf die Gebräuche und Werte ebenso wie das menschliche Schaffen innerhalb eines bestimmten zeitlichen, örtlichen, sprachlichen oder auch sozialen Raumes.“

65. AMH Blog, Anais Wiedenhöfer, Archäologisches Museum Hamburg
„#Kultblick Das Beste kommt nicht immer erst zum Schluss.“
Anais Wiedenhöfer vom Archäologischen Museum Hamburg berichtet von einer Tagung, die den Zugang der Menschen zum kulturellen Erbe behandelt – wichtig und richtig!

66. Ostseedeern ~ Kultur, Bücher, Geschichte(n), Verena Schmidtke
„Ein persönlicher Blick auf Kultur“
Einmal abtauchen in Verena Schmidtkes Kindheitserinnerungen und mit ihr Hand in Hand einige Museen besuchen.

67. Kultur – Geschichte(n) – Digital, Anja Kircher-Kannemann
„#KultBlick zwischen Schlacke und Gold“
„Der Blick auf Kultur, das ist für mich immer auch Faszination, das ist diese Neugier auf Menschen und auf das, was sie schaffen und geschaffen haben, auf ihre Sicht der Dinge und der Welt.“

68. Lisa Haßler
„Vom Suchen und Finden der Leidenschaft | #Kultblick“
„Kultur hat für mich viel mit Individualität zu tun – man kann sich ausprobieren und findet einen Platz, an dem man sich wohl fühlt. Kann sich gemeinsam für etwas begeistern oder darüber diskutieren. Es bleibt Platz für Interpretation und Wahrnehmung – und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für Kultur braucht man auch Muße und Freude. Für mich kommt Wohlfühlen und Begeisterung hinzu.“

69. Blog Museumsperlen, Diana Oesterle, Museum Penzberg – Sammlung Campendonk
„Ein #KultBlick hinter Glas: Von Tiefenlichtern und vertieften Blicken“
Schon einmal tiefere Einblicke in die Glasmalerei erhalten und was zu tun ist für den Erhalt? Nein? Dann solltet Ihr Diana Oesterles Beitrag aus dem Museum Penzberg – Sammlung Campendonk auf dem Blog des Infopoint Museen & Schlösser in Bayern und Münchner Kaiserburg lesen!

70. Elīna Reitere
„Wo sind denn meine Kinos hin?“
Elina Reitere wundert sich, wo die Programmkinos im Social Web hin sind. Facebook ist da wohl der „Place to be“, aber wen interessieren schon Veranstaltungshinweise?

71. kultur und kunst ~ aus Leidenschaft, Wera Wecker
„#KultBlick | Nebensache Kultur?“
„Museumspädagogen [können] mich jedes Mal in ihren Bann ziehen, wenn sie mit voller Inbrunst und Leidenschaft dabei sind. Dann ist das Thema völlig egal, ich hänge an ihren Lippen und lausche ihren Worten. Das finde ich einfach großartig! Museumspädagogen, die mich so überzeugen sind einfach klasse.“

72. Hofkultur Blog, Christina Sebastian
„Mehr Kreativität im Museum! // Mein #KultBlick“
„Ausschlaggebend für meine heutige Bewunderung für das Handwerk und meinen heutigen #KultBlick ist also wohl wirklich auch die Tatsache, dass uns als Kinder so gut wie jeder Wunsch nach Büchern und Zeichenmaterial erfüllt und damit unsere Kreativität und freiwillige Beschäftigung mit Kunst, Geschichte und Literatur gefördert wurde.“ Daneben wünscht sie sich mehr Kreativität von Museen im Digitalen!

73. Ich lebe! Jetzt!, Susanne Hausdorf
„Die Bücher meiner Kindheit #KultBlick“
„Für meinen ganz eigenen Kulturbegriff gehören Bücher auf jeden Fall dazu. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, daß Bücher Teil unseres kulturellen Gedächtnisses sind.“

74. AFM-Blog, Marcus Coesfeld, Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen e.V.
„#Kultblick in den Spiegel“
„So vieles können wir nur vermuten, und deshalb muss ich auch mein eigenes Geschichtsbild, meinen #Kultblick auf das Vergangene immer wieder hinterfragen. Immer wieder wird mir das in den Museumsführungen deutlich. Denn es dürstet einen nach eindeutigen, einfachen Antworten, die man nicht immer ohne weiteres geben kann.“

75. Kind am Tellerrand, Maria-Bettina Eich
„Mama, wir haben genug alte Häuser gesehen!“
„In meinen Augen sind alte Häuser die perfekten Vehikel für Zeitreisen. Sie zeigen, wie sich das Alltagsleben abspielte und was man – auf den verschiedenen Ebenen des materiellen Status – als angenehme Lebensumgebung empfand. Häuser erzählen davon, welche Dinge den Menschen zu verschiedenen Zeiten wichtig waren, wenn sie nur das Nötigste besaßen, und sie führen vor, wie die Objekte der Begierde aussahen, wenn man reich war. Sie können die Augen öffnen für sehr ergreifende Armut und für völlig übertriebenen Reichtum. Das alles ohne anstrengende Belehrungen, sondern durch das Mit-Haut-und-Haar-Eintauchen in eine dreidimensionale Umgebung, die viele Sinne auf einmal anspricht und der Phantasie Nahrung gibt.“

76. Brotwein, Sylvia Kasdorff
„Über Kunst, Kultur, Ess- und Trinkkultur – Dein Kulturblick #KultBlick“
Dieser Kultblick ist kulinarisch und kulturell: „Das Essen, die Getränke, die Gesamtkombination aus beiden. Das Ambiente. Die Gespräche. Man beginnt diese Art von Leben in sich aufzunehmen, es zu pflegen, wachsen zu lassen und selbst vom beim Genießen vom ungewohnten Anfangen zum Können überzugehen. Und ganau dann beginnt man selbst an der Kunst des Lebens teilzunehmen und zur Lebenskunst auszubauen.“

77. UNTERWEGSiNsACHENkUNST, Daniela Schnitzer
„Was wäre ein Leben ohne Kultur? Mein #KultBlick als Kunstgängerin.“
„Wie würde es sich anfühlen, den Elfenbeinturm zu verlassen? Den eigenen Raum zu verlassen, um den Blick zu weiten. Mal „Out of the Box“ zu denken? Ein Begriff aus der Informatik, den ich nur allzu gerne nutze, wenn ich feststecke.“

78. Baudenkmäler in Österreich, Christian Opitz
„Palais des Beaux Arts, Wien III“
„Wenn ich heute meinen persönlichen Kulturblick auf eine einfache Formel bringen müsste, so würde sie daher wohl einfach lauten: Augen offenhalten und neugierig bleiben.“

79. Medium, Daniel Brown
„Über Zugang & Teilhabe— Ein Beitrag zum #Kultblick“
„Besonders Museen haben mich schon immer fasziniert, mehr noch als Burgruinen und Kirchen. Museen sind wie Schatzkisten voller Geschichten, die man erzählen kann.“

80. Peter Soemers
„Kultur öffnet – Wunsch und Wirklichkeit! Was können Museen tun? | #KultBlick“
Gastbeitrag zu #KultBlick, gebloggt vom wunderbaren Peter Soemers – was bedeutet Offenheit im Museum? Wie funktionieren Partizipation und Zugänge zur Kultur? Peter stellt einen Wunsch und eine Frage an Museen, die Online-Sammlungen betreffend – lesen!

81. Münchner Stadtbibliothek Blog, Katrin Schuster
„Blogparade #Kultblick: Anstiftungen zum Perspektivwechsel“
„Kultur gilt einer öffentliche Bibliothek nicht als Festgeschriebenes und schon gar nicht als Herrschaftswissen, das manchen besser vorenthalten werden sollte, sondern im Gegenteil als gemeinschaftliche Praxis, … Kultur entsteht ja nicht, wenn ein Museum Bilder aufhängt oder eine Bibliothek Bücher in die Regale stellt. Kultur entsteht im Dialog, im kritischen Blick auf die Bilder und die Bücher, in der Interaktion mit diesen Bildern und diesen Büchern. Und je mehr Menschen an diesem Dialog teilhaben, desto besser!“

82. Sinn und Verstand, Wibke Ladwig
„Der Mensch als gestaltendes Wesen: Mein #Kultblick“
„Mein Blick (und meine Liebe) gilt häufig der Alltagskultur. Was umgibt uns? Warum umgibt uns das, was uns umgibt? Welche Geschichten erzählt mir, was ich sehe, erlebe oder erspüre? Und wie kann ich selbst gestaltend oder dokumentierend Geschichten weitertragen oder eigene Geschichten hinzufügen?“

83. Jaellekatz, Sylvia Hubele
„Friedliche Höfe der Ruhe #Kultblick“
„Während der Tod für das Individuum eine unumkehrbare Grenze darstellt, geht die Kultur schöpferisch darüber hinaus: Es entsteht etwas, was von jedem Menschen bleibt, auch dann noch, wenn es ihn nicht mehr gibt.“

 

Das waren sie: 83 wunderbare, facettenreiche und fesselnde #Kultblicke! Vielen herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen! 😊
Eure Katrin und Tanja


Kommentare

6 Antworten zu “Mit Pauken und Trompeten – wir blicken auf unsere Blogparade zurück #Kultblick”

  1. Marlene Hofmann

    Hallo liebe Kollegen vom Archäologischen Museum!

    Eine gelungene Blogparade, danke für die schöne Übersicht über so viele Beiträge, ich bin dann leider auch nicht mehr dazu gekommen, alle Beiträge zu lesen, aber euer Resümee macht es einfacher 🙂 Wie viele der teilnehmenden Blogger kanntet ihr schon vorher und wie viele habt ihr durch die Blogparade erst kennengelernt?

    Viele Grüße,
    Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

    Antworten
    • Katrin Schroeder

      Liebe Marlene,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist wirklich das reinste Lesevergnügen! Wir kannten vielleicht knapp die Hälfte der Blogs! Wir sind begeistert, so viele neue Blogger kennengelernt zu haben. Ganz ehrlich, wir hätten nicht gedacht, dass die Blogparade so eine große Reichweite und Resonanz erhält. Einfach nur großartig!
      Liebe Grüße,
      Katrin

      Antworten
  2. Angelika

    Liebes AMH-Team,
    sehr spannend, nochmal alle Beiträge im Überblick zu sehen. Und überraschend, wie unterschiedlich die verschiedenen Kulturblicke sind!

    Viele Grüße, Angelika
    musermeku.org

    Antworten
    • Katrin Schroeder

      Liebe Angelika,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Wir sind auch ganz begeistert von den vielen facettenreichen Beiträgen! Eine wunderbare Blogparade!
      Viele Grüße,
      Katrin

      Antworten

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