DUCKOMENTA

von am 08.06.2017 in Duckomenta

… und erweitern die Ausstellung des Museums um unbekannte Schätze. Im Zuge der EisZeiten hatten wir ja bereits Artefakte zeigen können, die kaum jemand außerhalb ihres Aufbewahrungsortes in Russland zu Gesicht bekommen hatte. Jetzt staunen aber selbst die gefestigten Archäologen des Hauses. Offenbar sind neue eiszeitliche Funde aufgetaucht, die in dieser Fülle und dieser Zusammenstellung erstmals den Harburger Besuchern präsentiert werden.

Bis vor kurzem ruhten sie in Transportkisten (rohen Eiern gleich), doch inzwischen wurde ihr steinernes und elfenbeinernes Gefieder geputzt, damit sie wie die Gottenten, die sie möglicherweise repräsentieren, zur Schau gestellt werden können!

Diese Anfänge der Kunst bilden den Aufschlag zur rasanten Reise durch die Kulturgeschichte der Anatiden, den entenartigen Besuchern der Sonderausstellung des Archäologischen Museums. Bis zum 14. Februar 2018 sind sie in beiden Häusern des Museums als Teil der DUCKOMENTA-Ausstellung zu bestaunen.

 

Ein Highlight der Ausstellung:

Der heilige Ansgar
Im Jahr 834 wurde der Missionar Ansgar nach Hammaburg geschickt, um die dort lebenden Heiden zum Christentum zu bekehren. Er war weit über die Grenzen des fränkischen Reichs dafür bekannt, immer in Begleitung seines Enterichs Rimduck zu reisen.

Als die Wikinger 845 Hammaburg überfielen, plünderten und niederbrannten, entkamen Ansgar und Rimduck nur knapp. Während Ansgar schließlich nach Bremen floh, zog seine Ente sich als Einsiedler auf eine Elbinsel zurück. Noch heute erinnert der Name „Entenwerder“ an diesen besonderen Bewohner vor fast 1200 Jahren.

Der Künstler Hans Bornemann hat jene außergewöhnliche Freundschaft zwischen Ansgar und Rimduck ausdrucksstark auf dieser gotischen Bildtafel um 1457 festgehalten.


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