INTERVIEW / PORTRAIT

von am 02.12.2016 in Interview / Portrait

Bent Jensen

Bent Jensen kam im Juli diesen Jahres mehr oder weniger zufällig an das Archäologische Museum Hamburg.
Nachdem der gebürtige Kieler 2009 sein Studium der Klassischen Archäologie in seiner Heimatstadt abgeschlossen hatte, begann für ihn der Ernst des Lebens als Geisteswissenschaftler. Zunächst hatte er zwar das Glück, anderthalb Jahre für das Winckelmann-Museum in Stendal arbeiten zu können, danach musste er sich jedoch ein paar Jahre abseits akademischer Pfade im Einzelhandel seinen Lebensunterhalt verdienen bevor die Arbeitslosigkeit drohte. Als er in diesem Jahr eine Mitgliedschaft beim Museumsverein Harburg beantragte, um sich wieder mehr mit seiner Leidenschaft, der Archäologie, zu beschäftigen, wunderte er sich zunächst, warum dieser Antrag lange auf sich warten ließ. Als er auf Nachfrage erfuhr, dass der Verein allein durch ehrenamtliche Mitarbeiter geführt wird, bewarb er sich begeistert ebenfalls als ehrenamtlicher Mitarbeiter und gelangte darüber mit Prof. Dr. Weiss ins Gespräch und so ins Museum.

Bent Jensen

Seitdem ist Bent Jensen nicht nur als Redakteur der Helms Museum Aktuell tätig, sondern hat vor allem an den Vorbereitungen der aktuellen EisZeiten-Ausstellung des Archäologischen Museums Hamburg mitgewirkt. Ganz konkret kann man seine Handschrift übrigens an den humorvollen Comiczeichnungen erkennen, die er extra für die Ausstellung und den Blog des Museums anfertigte.
Bent Jensen wohnt seit 2011 in Harburg und hat mit seiner Arbeit im Museum das gefunden, was ihm wirklich am Herzen liegt: „wissenschaftlich Arbeiten und Quatsch machen“, wie er es ausdrückt. Für die Zukunft plant er, sich mit Hilfe des Museumsvereins tiefer mit der Harburger Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Lernt Bent Jensen am Montag, dem 05. Dezember 2016 auf unserem Community Abend „Eiszeitkunst trifft Stencil & Comic“ kennen.


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