#EISZEITENHH

von am 14.03.2016 in #EiszeitenHH

Der nächste Schritt einer Ausstellung besteht schließlich darin, die Ideen und Gedanken, welche alle Beteiligten mit einfließen lassen, am Ausstellungsort umzusetzen; beziehungsweise sich zunächst einmal für eine zu entscheiden. Einige hätten so gerne Vitrinen, die in die Wand hineingesetzt werden, andere sehen darin ein Problem in der Umsetzung; der Fußboden allgemein könnte durch einen Holzsteg bereichert werden, aber bitte nicht in Holzoptik. Diese und weitere kleinen aber feinen Entscheidungen sind wichtig für die Ausstellung, schließlich muss alles aufeinander abgestimmt werden und das Thema der Ausstellung soll von möglichst vielen Seiten wiedergegeben werden und mit allen Sinnen erfasst werden können. Dafür haben wir einen Rundgang durch die imaginäre „EisZeiten“- Ausstellung unternommen. Ein kurzer Einblick gefällig: „Diese Wand nehmen wir weg, dafür ziehen wir hier eine hoch, dieser Kasten bleibt, den Turm stellen wir auf die andere Seite und dahin hängen wir ein Bild auf LKW-Plane; davon bekommen wir das Original und davon eine Kopie, und was sagst du eigentlich dazu, Lena?“ Da stand ich dann also mit dem großen Fragezeichen im Gesicht und dem Versuch, einen tollen Einfall zu haben. Sich den Raum, in dem man gerade steht, als einen völlig anderen Raum vorzustellen, entzieht sich wohl meiner Vorstellungskraft.

Sonderausstellung Archäologisches Museum Hamburg Sonderausstellung Archäologisches Museum Hamburg

 

Was bisher hängen geblieben ist: In der Eiszeit ist es kalt, es wird verschiedene Bereiche geben mit zum Beispiel der damaligen Lebenswelt oder einem Schönheitsdepot, es gibt einige Lichtkästen und sogar ein Board mit Touchscreen. Aber das Beste ist: Ein riesiges Plüsch-Mammut! Wie cool ist das denn bitte?!

Blog_Mammut

Lena, Praktikantin, feindliche Klarchologin

 


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