Interview mit Yvonne Krause

Yvonne Krause wurde 1966 in Thüringen geboren. 1990 nahm sie ihr Studium der Archäologie in Berlin auf, welches sie 2004 mit dem Magister abschloss. Während des Studiums arbeitete sie bereits schon in der Bodendenkmalpflege in Berlin, Brandenburg und Thüringen. Außerdem war sie als Archäologin in Brandenburg und Österreich tätig, bis sie schließlich im Rahmen eines Volontariats 2007 an das Archäologische Museum Hamburg kam. Hier war sie zunächst für die Projektleitung der damaligen Dauerausstellung zuständig, bis sie zwischenzeitlich am Archäologischen Institut der Universität Hamburg arbeite. Seit 2011 ist sie als Museumspädagogin wieder am Museum tätig.

Frau Krause, Sie sind ursprünglich Archäologin. Wie kamen Sie zur Museumspädagogik?
In meiner Studienzeit habe ich am Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin als studentische Aushilfe gearbeitet. In diesem Rahmen habe ich auch Führungen gegeben und Kinderprogramme geleitet. Schnell habe ich gemerkt, dass mir das großen Spaß gemacht hat! Außerdem wurde ich diesbezüglich für geeignet erklärt (lacht). Ich erachte es als meine Berufung!

Yvonne Krause
Yvonne Krause

Wie wirken Sie konkret an einer Ausstellung mit?
Meine generelle Aufgabe ist es, die Inhalte der Stadtgeschichte und der Bodendenkmalpflege angemessen zu vermitteln. Aus diesem Grund entwerfe ich das Begleitprogramm einer Ausstellung und berate didaktisch innerhalb des Ausstellungsteams. Außerdem halte ich Vorträge und Workshops und gestalte Kita bzw. Schulprogramme rund um das Museum.

Was sind Ihre Erwartungen bezüglich der Hammaburg-Ausstellung?
Ich glaube, dass diese Ausstellung den „Nerv“ der Hamburger treffen wird, da die Hammaburg ein Identifikationsfaktor von und für Hamburg ist.

von Sarah Denker

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