Ein Buch schreibt sich (nicht von allein)

Die Tage der mühsamen Recherche sind vorbei und wir fangen an, das angesammelte Wissen zu verpacken. Das Ausstellungsdesign wird entwickelt und die meisten Leihobjekte wurden zugesagt. Gleichzeitig wird der Ausstellungskatalog zusammengestellt und hübsch gemacht. Die Referenten des vor einigen Monaten stattgefundenen Hammaburg-Kolloquiums haben aus ihren Beiträgen Artikel entwickelt. Mit diesen soll das frühe Hammaburg von vielen Seiten gleichzeitig erschlossen werden. Die geographischen Begebenheiten, die Art der Befestigung, die literarischen Überlieferungen und natürlich der archäologische Befund werden neben alltäglichen Lebensfragen und außergewöhnlichen Artefakte vorgestellt, um ein rundes Bild unserer Frühgeschichte zu zeichnen.

Ein Buch schreibt sich3 Ein Buch schreibt sich2 Ein Buch schreibt sich

Der Katalog soll wie immer die Möglichkeit darstellen, die Ausstellung mit zu sich nach Hause zu nehmen. Einerseits bietet er der Wissenschaft die aktuellen Forschungsergebnisse zur Hammaburg und soll andererseits den Hamburgern als ein kleines Geschichtsbuch dienen. Damit der Katalog beiden Zielgruppen gerecht wird, haben wir zwischen die wortgewandten, aber teilweise doch recht wissenschaftlichen, Artikel Info-Kästen eingebaut, die ausgewählte Artefakte der Hamburger Geschichte ausstellen. Zusammengefasst sollen historische und archäologische Ergebnisse gemeinsam präsentiert werden, um ein einheitliches Bild vermitteln zu können.
Wie bei allen Dingen mit Abgabetermin hängen wir einige Tage hinterher. Es wird fleißig korrigiert, formuliert und nachgepfeffert. Geflucht, gelacht und geschwitzt. Aber wir sind im optimistischen Endspurt und freuen uns schon sehr auf das Ergebnis!

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